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Schon gewusst? Interessantes & Tipps

Alle Infos zum Urlaub mit Hund, Katze & Co.

Urlaub mit Hund

Urlaub mit dem Haustier: Das gilt es zu beachten!
Immer mehr Menschen wollen auf Ihren “Liebsten” auch im Urlaub nicht verzichten. Die Zahl der Hotels und Ferienwohnungen, in denen Tiere willkommen sind, steigt von Jahr zu Jahr – nicht nur in Deutschland. Parallel dazu steigt die Anzahl der Menschen, die auf deutschen Straßen gemeinsam mit dem Tier unterwegs sind.

Damit das Tier sicher und stressfrei in den Urlaub integriert werden kann, ist ein geeigneter Transport essentiell. Ein ganzes Kapitel beschäftigt sich beispielsweise mit den richtigen Transport- und Sicherungsmöglichkeiten während der Fahrt.

Ratgeber: Tipps und Hinweise für Ihren Urlaub.

Hier steht Ihnen der kostenlose Ratgeber zum Download zur Verfügung.

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Entspannt mit dem Haustier auf Reisen
Wohin es Sie auch führt – Ihr Haustier soll auch während des Urlaubs begleiten? In der schönsten Zeit des Jahres soll auch Hund, Katze und Co. sich besonders wohlfühlen. Im folgenden Ratgeber beantworten wir Ihnen alle Fragen zur Planung einer Reise mit Haustier, den Anforderungen an einen Transport und den besten Reisezielen!

✔ zahlreiche Informationen, Ratschläge und Anlaufstellen
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Besten Dank an wirkaufendeinauto.de

Ab in den Urlaub!
Immer mehr Menschen entdecken mit Hund & Co. die Urlaubsziele dieser Welt. Lesen sie in dem Ratgeber “Unterwegs mit Haustieren – sso reisen sie sicher und entspannt” wie Ihr Tier sicher und stressfrei in den Urlaub kommt. Der Gebrauchtwagenexperte wirkaufendeinauto.de hat dazu einen Ratgeber zusammengestellt, der Ihnen alle Antworten zu diesem Thema liefert und praktische Tipps & Tricks gibt.

So wird Ihr Hund umweltfreundlich

Ein Hund, so stand es vor einigen Jahren in allen Zeitungen, würde die Umwelt ebenso sehr belasten wie ein großes Auto zu bauen und es ein Jahr zu fahren. Eine unglaubliche Vorstellung. Ob der „ökologische Fußabdruck“ wirklich so aufgerechnet werden kann sei dahingestellt, aber sicher scheint wohl: Eine eher negative CO2-Bilanz und damit eine Umweltbelastung, die Haustiere darstellen, ist durchaus zu verzeichnen!
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Aber die gute Nachricht: Wir Hundebesitzer können etwas tun. Nämlich das, was wir auch in Hinblick auf unseren eigene Lebensstil und unser Konsumverhalten tun sollten: sparsam und bewusst handeln! Hier vier Ideen, die jeder Hundehalter  im Alltag leicht umsetzen kann – und so zumindest einen kleinen Beitrag leistet:

Weniger Müll produzieren

Achten Sie auf die Verpackung des Hundefutters! Auch hier gibt es bereits umweltfreundliche Materialien. Tipp: Große Vorratspackungen Trockenfutter machen generell weniger Müll und belasten die Umwelt weniger als Dosenfutter aus dem Alu-Behälter! Auch kann man Leckerchen und Co. heute lose kaufen – sie müssen nicht eingeschweißt oder eingepackt sein. Tupperbox in den Laden mitbringen und befüllen.

 

Umweltfreundlich einkaufen

Auch wenn das Shoppen für unsere Hunde großen Spaß macht: Ein Hund braucht nicht 20 quietschebunte Plastiktiere oder jede Woche einen neuen Napf! Denken Sie an die Umwelt, weniger ist hier mehr. Und: es gibt bereits Marken, die auf nachhaltige, umweltfreundliche Produktion setzen und/oder Accessoires aus Recyling-Material anbieten.

 

Veggie-Tage einlegen

Wie wäre es, wenn Sie und ihr Hund zwei oder sogar drei fleischlose Tage in der Woche einlegen? Dem Hund schadet es nicht, für uns Menschen ist es gesund und er Umwelt ist auch geholfen, denn die Fleischproduktion ist tatsächlich sehr umweltbelastend. Feine, umweltfreundliche Rezepte für Mensch und Tier gibt es heute ja zum Glück zur Genüge.

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Umweltfreundliche Kottüten

Heute gibt es im Handel diverse „umweltfreundliche“ Kottüten. Ob sie halten, was sie versprechen lässt sich zwar schwer nachprüfen, aber einen Versuch ist es wert, oder? Und: Immer nur eine verwenden und keine verschwenden.

Die beliebtesten Hunderassen

Schon seit Jahrhunderten gibt es sie, die „Modehunde“. In jedem Jahrzehnt, jedem Jahrhundert, jeder Epoche gab es Rassen bzw. Hundetypen, die besonders geschätzt und begehrt waren. Mit diesem Beitrag wollen wir Ihnen einen kurzen Bick auf die Modehunde im Wandel der Zeit und die aktuell beliebtesten Rassen geben.

Ein Blick in die Geschichte

Zu den ganz besonders gefragten Hunden zählten ab dem Mittelalter beispielsweise Jagdhunderassen, wie die französischen Laufhunde und Windhunde. Allerdings war ihre Haltung größtenteils dem Adel vorbehalten. Schönheit stand übrigens bereits bei der damaligen Hundezucht im Vordergrund, jedoch gepaart mit einem weiteren wichtigen Kriterium: Leistungsfähigkeit.
Kleine „Schoßhunde“ waren bei den adeligen Damen bis in die Neuzeit sehr beliebt, wie beispielsweise Zwergspaniels oder aber der Mops.
Die unteren Bevölkerungsschichten bevorzugten eher Allrounder, das bedeutete: clevere Hunde, die weder schön sein mussten, noch einen Stammbaum brauchten. Sie sollten sowohl die armselige Habe ihrer Herren bewachen als auch Ratten und Mäuse aus Häusern und Ställen fernhalten. Für die (heimliche) Jagd sollten die Hunde ebenfalls tauglich sein, denn obwohl vom Mittelalter bis in die Neuzeit das Jagdrecht beim Adel lag, so musste sich die ärmere Bevölkerung, häufig Bauern, schließlich auch über Wasser halten – Wilderei war daher an der Tagesordnung. Die Vorfahren unserer heutigen Terrier und Pinscher sind beispielsweise unter diesen Hunde zu finden.

Der moderne Rassehund

Auch heute sind bestimmte Rassen besonders beliebt. Nicht selten erlebt eine Rasse einen Hype, wenn sie in Film und Fernsehen präsent ist (z.B. Dalmatiner oder West Highland White Terrier) oder von berühmten Persönlichkeiten gehalten wird (z.B. Chihuahua oder Mops). Eine ansprechende Optik ist meist der Hauptgrund für deren Beliebtheit. Aber auch besonders gute Voraussetzungen für eine Haltung als Familien- und Begleithund werden in Betracht gezogen. Vielfach leiden die Trendrassen unter ihrer Beliebtheit, da sie zum einen in großen Mengen gezüchtet werden und zum anderen oft in falsche Hände geraten.

Die beliebtesten Hunderassen 2014

Labrador und Goldie sind nach wie vor die Lieblinge der Nation, ebenso wie der French Bully. Laut einer Erhebung der AGILA Haustierversicherung waren die folgenden Rassen die beliebtesten im Jahr 2014:

  1. Labrador Retriever
  2. Französische Bulldogge
  3. Golden Retriever
  4. Jack Russell Terrier
  5. Mops
  6. Chihuahua
  7. Australian Shepherd
  8. Rhodesian Ridgeback
  9. Beagle

(Quelle: AGILA Haustierversicherung, http://www.agila.de)

Berühmte Hunde und ihre Denkmäler

Hunde sind unbestreitbar die engsten tierischen Begleiter des Menschen. Und noch mehr: Sie erweisen sich immer wieder als treueste Freunde, mutige Helden, ja sogar Retter in höchster Not. Vielen dieser ganz besonderen Hunde wurden Denkmäler gesetzt – weltweit! Wir möchten Ihnen fünf bekannte und weniger bekannte Hunde, ihre Denkmäler und ihre interessanten Geschichten vorstellen.

Denkmal Nr. 1: Greyfriars BobbyDenkmal Greyfriars HuOl

Der treue Skye Terrier Bobby gehört sicher zu den berühmtesten Hunden und sein Denkmal zu den bekanntesten. Nach dem Tod seines Herrchens, des Polizisten John Gray, soll der Hund bis zu seinem eigenen Ableben an dessen Grab gewacht haben. Nichts konnte ihn dazu bewegen, den Friedhof zu verlassen – nur zum Fressen soll er sich täglich zu einem Restaurant in der Nähe begeben haben, wo ihn mitleidige Menschen, beeindruckt von seiner Treue, fütterten. Aber gab es Bobby wirklich? Man weiß es nicht. Doch ein Denkmal für die Loyalität unserer Hunde ist er allemal! Die Statue zu Bobbys Ehren wurde 1872 in Edinburgh (Schottland) erbaut. Mehr zu Bobby unter http://www.historic-uk.com/HistoryUK/HistoryofScotland/Greyfriars-Bobby/

Denkmal Nr. 2: Hachiko

Auch der Akita Hachiko steht für die Treue unserer geliebten Vierbeiner. Spätestens seit der anrührenden Verfilmung seiner Geschichte mit Richard Gere (2009) kennen die meisten das Schicksal des Hundes: Jeden Tag holte Hachiko seinen Besitzer, einen Professor, vom Bahnhof ab, wenn dieser nach Hause kam. Doch eines Tages starb der Professor während einer Vorlesung und kehrte nie zurück. Seine Familie zog weg, doch Hachiko blieb – und wartete weiterhin Tag für Tag vergebens am Bahnhof auf die Rückkehr seines Herrn. Ihm wurden mehrere Denkmäler erbaut, das berühmteste befindet sich wohl in Tokio.

Balto-Denkmäler-Hunde-HuOlDenkmal Nr. 3: Balto

Unvergessen sind bis heute die Huskys Togo und Balto. Sie retteten 1925 in Alaska tausende Menschen im Dorf Nome vor dem sicheren Tod. Eine verheerende Diphterie-Epidemie war ausgebrochen, doch die vorhandenen Flugzeuge waren nicht geeignet, durch Schnee und Sturm in die entlegene Gegend aufzubrechen, um einen lebensrettenden Impfstoff dorthin zu bringen. Also beschloss man, die über 1000 km vom Ort Nenana aus bis Nome mit Hundeschlitten zurückzulegen – der „Serum Run“ begann, ein Staffellauf bei teilweise über Minus 50°C! Am Ende jeder Teilstrecke übernahm ein neues Gespann, das an einer vereinbarten Station wartete, das Serum und fuhr weiter. Als einer der mutigen Musher auf dem längsten und schwierigsten Teil der Strecke im Sturm von der richtigen Route abkam, war es Togo, sein bereits 12-jähriger Leithund, der das Gespann doch noch zur rettenden Zwischenstation führte. Balto, der Leithund des letzten Gespanns, brachte das lebensrettende Serum schließlich sicher ans Ziel.
Ein Denkmal von Balto steht im New Yorker Central Park. Es ist dem Mut und der Stärke aller Schlittenhunde gewidmet – dennoch fand so mancher, dass eigentlich Togo Modell hätte stehen müssen!

Denkmal Nr. 4: Der namenlose Rüde

Oder ist er doch nicht namenlos, sondern hieß womöglich „Rüde“? Man weiß es nicht. Wie auch immer, es wird erzählt, dass ein gewisser Herzog Robert von Berg im Jahre 1424 auf der Jagd vom Pferd fiel und sich schwer verletzte. Sein treuer vierbeiniger Begleiter, „der Rüde“, lief der Jagdgesellschaft nach und soll so lange gebellt haben, bis diese umkehrte und den jungen Herzog retten konnte. Die Geschichte scheint zwar eher in den Bereich der Sagen zu gehören, dennoch wurde dem „Rüden“ in Leichlingen (NRW) 1927 ein Denkmal gebaut, der Rüdenstein. Unmöglich ist die Geschichte schließlich nicht!

Denkmal Nr. 5: Friday vom Lake Tekapo

Was ist ein Schäfer ohne einen guten Hund? Ziemlich hilflos. Kaum jemand weiß das besser als die Neuseeländer, die führend in der Schafproduktion sind. Und so wundert es nicht, dass in Neuseeland, am schönen Lake Tekapo, ein Denkmal zu Ehren aller guten, pflichtbewussten Hütehunde steht. Die Statue soll einen Collie namens Friday zeigen, der angeblich unverdrossen eine gestohlene Schafherde weiter hütete, während sein diebischer Besitzer längst verhaftet worden war…

Der Havaneser

Ursprung des Havanesers

Ursprünglich stammt die Rasse „Havaneser“ aus Kuba und wurde nach ihrer Heimatstadt benannt  (Havana Silk Dog = Havanas Seidenhündchen). Vermutet wird, dass sein Vorfahre, der Malteser, von den Spaniern nach Kuba gebracht wurde, und dieser sich mit anderen Hunden Kubas kreuzte und sich so zu einer eigenen, robusten Rasse entwickelte. Im 17. Jahrhundert war der Havaneser bei den Damen der adligen Gesellschaft ein sehr beliebter Kleinhund. Wie viele Hunderassen auch, wurde er nach und nach nicht mehr wirklich beachtet. Wenig bekannt ist, dass der Havaneser in früheren Zeiten auf kleineren Bauernhöfen als Hütehund eingesetzt wurde. Seine Hauptaufgabe bestand darin, das Geflügel zusammenzuhalten, aber auch Kleinvieh, sogar bis hin zur Familienkuh. Auch sah man den Zwerghund im Zirkus.

Das Aussehen

Havaneser Lilly aus der Hundeschule Oldenburg

Der kleine, standhafte Havaneser wird zwischen 23 und 27 cm groß, das Gewicht variiert zwischen 3,5 und 8 kg. Sein Fell ist sehr lang und glatt, könnte an den Spitzen etwas gewellt sein. Die Farbe des Havanesers lässt sich nicht genau festlegen. Es kann einfarbig, gecheckt oder auch gestromt sein. Bei den Welpen ist nicht vorherzusagen, wie das Fell aussehen wird. Damit das Fell nicht so schnell verfilzt, sollte es regelmäßig gepflegt werden. Er besitzt keine Unterwolle und wird daher gerne an Allergiker empfohlen.

Das Wesen

Der „Gute-Laune-Hund“ ist bekannt für seinen Charme und seine Fröhlichkeit. Während man im Haus nicht viel von dem Havaneser mitbekommt, lässt er draußen seinem Temperament freien Lauf. Der Havaneser ist sehr kinderlieb und liebt es zu spielen. Seine Showeinlagen lenken immer die gewünschte Aufmerksamkeit auf ihn. Er ist sehr intelligent und neugierig, dadurch leichter als andere Hunderassen zu erziehen.

Freizeit mit dem Havaneser

Der Havaneser verlangt keinen langen Spaziergang oder viel Kopfarbeit, dennoch mag er es nicht Stunden lang alleine gelassen zu werden, drei bis vier Stunden wird von dem Havaneser gestattet. Der Havaneser liebt seine Familie, eignet sich deswegen bestens als Familienhund. Außerdem liebt er Wasser.

Sollten Sie sich für einen Welpen entscheiden, dann haben wir vorab einen tollen Abendvortrag für Sie. Thema: „Vom Welpenalter bis in die Pubertät“

Herzliche Grüße
Sabrina Naab
Auszubildende als Kauffrau für Bürokommunikation bei Ziemer & Falke – Schulungszentrum für Hundetrainer

 

Urlaub mit Hund

Wollten Sie auch schon immer einmal  mit Ihrem Hund verreisen? Was ist dabei grundsätzlich zu beachten? Mit ein bisschen Vorbereitung dürfte den Ferien mit Ihrem Vierbeiner nichts mehr im Wege stehen.

 

EU-Heimtierausweis für den Urlaub

Wichtig ist es zunächst einmal zu überlegen, wohin der Urlaub mit Hund eigentlich gehen soll. Möchten Sie mit Ihrem Hund innerhalb oder außerhalb Deutschlands verreisen?

Seit Oktober 2004 ist der EU-Heimtierausweis für Reisen in EU-Länder Pflicht. Der Ausweis wird von ermächtigten Tierärzten ausgestellt (Kosten: ca. 10,00 EUR) und gibt Auskunft über Geschlecht, Farbe, Rasse, Geburtsdatum, Name und Adresse des Halters. Die Mikrochipnummer und das Datum der Implantation sowie Implantationsstelle werden ebenfalls im Ausweis festgehalten. Die Regelung des EU-Ausweises gilt in allen Mitgliedstaaten. Alle Impfungen werden darin notiert.

Ebenso gilt es, den Hund mit einem Mikrochip (Kosten: ca. 20,00 EUR) oder einer Tätowierung (vom Tierarzt) kennzeichnen zu lassen. Der Chip dient dazu, Ihren Hund anhand der Chipnummer identifizieren zu können, diese ist auch im Ausweis eingetragen.

Bitte bedenken Sie, dass bestimmte Länder besondere Hundegesetze und Einreisebestimmungen haben können. Bei Auslandsreisen ist eine gültige Tollwut-Impfung vorgeschrieben. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt oder übers Internet, damit Sie keine unliebsamen Überraschungen erleben.

Impfung für den Urlaub mit Hund

Grundsätzlich sollte der Hund vor dem Urlaub von einem Tierarzt untersucht und geimpft werden. Es kann leicht vorkommen, dass eine Krankheit aus dem Ausland mitgebracht wird, ohne dass man sie gleich erkennen und behandeln kann. Ebenso ist es möglich, dass Ihr Hund eine unerkannte Krankheit mit ins Ausland bringt und damit andere Tiere ansteckt.

Haftpflichtversicherung für den Hund

Urlaub mit Hund

Informieren Sie sich bei Ihrem Versicherer über den Umfang Ihres Versicherungsschutzes und die Regularien für den geplanten Urlaub. Wie schnell kann es passieren, dass Ihr Hund das Mobiliar im Ferienhaus anknabbert, an der Autotür des Mietwagens hochspringt und dadurch Kratzer hinterlässt….?

Transport

Es ist möglich den Hund in einem Flugzeug, Auto oder in der Bahn zu transportieren.
Informieren Sie sich über die jeweiligen Vorschriften von Bahn oder Fluggesellschaft.

Auto
Für den Transport im Auto empfehlen wir aus Sicherheitsgründen eine Transportbox. Diese gibt es in sämtlichen Ausführungen und Größen. So kann Ihrem Hund nichts passieren und er kann sich sicher fühlen.
Allerdings will das Reisen in so einer Box gelernt sein. Kennt Ihr Hund diese nicht, sollte er zuvor langsam, positiv und ohne Druck daran gewöhnt werden. Unter Umständen kann das Training einige Monate dauern, sprich man kann nicht früh genug mit der Gewöhnung beginnen (z. B. zunächst Fütterung in der Box).
Achten Sie bitte darauf, dass es im Auto nicht zu heiß ist. Parken Sie im Schatten, sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung der Box und vor allem bieten Sie Ihrem Vierbeiner viel Wasser an. Hunde können ab einer Außentemperatur von 28 Grad ihren Körper nicht mehr kühlen bzw. regulieren.

Bahn
Bitte informieren Sie sich bei der Bahn über die Vorschriften und die Kosten zur Mitnahme von Hunden. Generell gilt, dass Hunde im Zug zur eigenen und zur Sicherheit anderer Personen einen Maulkorb tragen müssen. Die Hunde, die in einem Transportbehälter mitgenommen werden können, sind von der Maulkorbpflicht befreit. Vorsicht bei sogenannten Maulschlaufen. Diese umschließen das Maul des Hundes fest, so dass er keine Möglichkeit zum Hecheln hat, dies kann zur Überhitzung führen.

Flug
Informieren Sie sich bitte bei Ihrer Fluggesellschaft über die Tierbeförderungsvorschriften sowie bei der Botschaft des Urlaubslandes über die Einfuhrbestimmungen.

Reisezubehör für den Hund

Was sollten Sie für Ihren Hund mitnehmen?

Folgende Punkte werden Sie sicher benötigen:

  • Leine
  • Halsband und/oder Geschirr (ihr Hund sollte während der Reise immer ein Halsband mit der Urlaubs- und Heimatadresse/Mobiltelefonnummer tragen)
  • Sonnenschutzcreme (für die Nase)
  • Handtücher für dreckige Pfoten
  • Maulkorb (in vielen Ländern vorgeschrieben)
  • Kauknochen
  • Spielzeug
  • Hundedecke/Körbchen ggf. Hundebox
  • Kotbeutel
  • Wasser- und Futternapf
  • Wasserflasche
  • Futter
  • Bürste
  • Medikamente, falls diese regelmäßig gegeben werden

Reiseapotheke für den Urlaub mit Hund – Überblick

Zum einen gibt es homöopathische Reiseapotheken für den Hund. Einen Vorschlag dazu finden Sie unter: Notfallapotheke

Außerdem gibt es für den Urlaub mit Hund ein sogenanntes „Erste-Hilfe-Set“ (erhältlich im Tierfachmarkt), welches bei Ausflügen und im Urlaub mit Hund nicht fehlen sollte zur Erstversorgung bei Unfällen und Notfällen. Die Sets entsprechen dem „Erste-Hilfe-Kasten“ für Menschen, die wir alle in unseren Autos haben.

Ganz wichtig ist es darüber hinaus, bereits vor der Abreise Notfallnummern von Tierärzten, Kliniken mit Notdienstbereitschaft (Wochenende, Feiertag), zu recherchieren.

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall einen erholsamen Urlaub für Sie und Ihren Hund!

Kristina Falke & Jörg Ziemer

Silvester

Silvester — Alltag oder Stress für Ihren Hund?

Es wird hell, es knallt, es riecht nach Schwefel … für den einen oder anderen Hund bedeutet dies Stress. Richtig…wir sprechen von Silvester!

Der geliebte Hund liegt entspannt auf seiner Decke und zuckt kaum mit dem Ohr, wenn draußen an Silvester die Neujahrsknaller gezündet werden. Dies ist der Wunschtraum

Silvester!!! Oh je und ich pass nicht unter die Couch...
Silvester!!! Oh je und ich pass nicht unter die Couch…

eines jeden Hundebesitzers zu Silvester. Leider sieht es in der Realität oft anders aus. Viele Hunde leiden an Silvester unter Angst und Stress. Sie laufen, manche sogar schon Tage vorher, nervös und panisch durch die Wohnung und möchten nicht mehr gerne an den gemeinsamen Gassirunden teilnehmen. Manch einer kann sich gar nicht entscheiden, ob er sich lieber hinter der Couch oder unter dem Sessel verkriechen soll. Es ist wieder soweit, Silvester steht vor der Tür!

Was können wir tun, um für unseren Hund Silvester angenehmer zu gestalten?

Jeder Hund reagiert anders auf den lauten Jahreswechsel, aber was können Sie tun, wenn Ihr Vierbeiner zu der gestressten Sorte gehört? Schließlich soll auch Ihr Hund gut ins Neue Jahr kommen! Und Hand aufs Herz, so viel Zeit bis Silvester ist nicht mehr!

Natürlich kann man mit dem Hund das „knallen hören“ trainieren. Hier kommt die sogenannte Desensibilisierung zum Einsatz. Man beginnt mit einer für den Hund verträglichen Lautstärke, in ausreichender Distanz. Reagiert der Hund auf die Lautstärke und die gewählte Distanz nicht, verringert man schrittweise die Distanz und erhöht die Lautstärke. Allerdings lässt sich dies nicht in einer Woche erlernen und die Betreuung durch einen qualifizierten Hundetrainer ist dabei sehr wichtig und empfehlenswert.

Tipps für den Silvesterabend…

Für alle, die sich die Arbeit sparen möchten oder denen nicht mehr genug Zeit bleibt, hier einige Tipps für Silvester:

Um sachte anzufangen, können Sie Ihren Hund in eine Decke wickeln, neben sich setzen und den Fernseher einschalten. Vielen Hunden hilft schon die Nähe seines Menschen und die Geborgenheit der Decke. Vermeiden Sie allerdings beschwichtigende Worte und Gesten, die den Hund noch in seiner Angst bestätigen würden. Eine ruhige und klare Haltung hilft ihm am meisten.

Wenn Ihr Hund nun  gar nicht still sitzen will, aber noch ansprechbar ist, können Sie ihm die Stunde von 24.00 bis 1.00 Uhr „schön füttern“, bei manchem Vierbeiner funktioniert der Trick mit den Leckerchen ausgezeichnet.

Beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker gibt es außerdem einige naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten (Bachblüten, Homöopathie) die sehr effektiv sein können. Lassen Sie sich rechtzeitig beraten (2 Monate vorher), da einige Mittel langfristig gegeben werden müssen, damit sie wirken.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie Ihren Vierbeiner an Silvester nicht alleine lassen!!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Hund ein möglichst entspanntes und vor allem schönes Silvester und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Ihr Team der Hundeschule Oldenburg, Bad Zwischenahn und Umgebung

 

 

Der Boxer

Athletisch, verspielt mit krauser Stirn

…das sind die Eigenschaften, die wohl den meisten Leuten zuerst einfallen, wenn sie an Boxer denken. Doch dieser Hund ist nicht nur ein Wildfang. Mit konsequenter, liebevoller Erziehung entwickelt sich dieser Hund zu einem ausgeglichenen, selbstbewussten, aber auch treuen und anhänglichen Hund. Diese Eigenschaften zusammen mit seiner ausgeprägten Mimik, haben schon manches Herz im Sturm erobert.

Der Hund und das Kind

Ein Boxer, der mit einem Kind im Wohnzimmer liegt und dieses vorsichtig beschnüffelt, bei

Gelehrig und schmusig!
Gelehrig und schmusig!

frühzeitiger Förderung ist dieses Bild tatsächlich möglich und nicht nur eine Vorstellung. Ob sich ein Boxer zu einem geduldigen „Kinderhund“ entwickelt, hängt alleine von der Erziehung ab. Wichtig dabei ist das frühe und vor allem kontrollierte Zusammentreffen von Kind und Hund.

Doch dieser Hund möchte auch gefordert werden, so ist der Boxer häufig auch als Sport-, Schutz-, Dienst- und Begleithund bekannt. Auch für die Fährtensuche und als Rettungshund ist er gut geeignet.

Woher den Boxer nehmen?

Doch sollte, wie bei jeder anderen Rasse auch, beim Welpenkauf aufgepasst werden. Die Wahl des richtigen Züchters ist dabei entscheidend, denn der Boxer ist für vererbbare Herzkrankheiten, Spondylose und Hüftgelenksdysplasie bekannt. Ein guter Züchter berücksichtigt bei der Wahl der Elterntiere die rassespezifischen Krankheiten. Durch diese strenge Kontrolle kann das Auftreten späterer Leiden der Boxer vermindert werden. Große Sicherheit für die Gesundheit des Boxers bietet z. B. der Boxer-Klub e.V. mit Sitz in München. Er ist der erste Klub, der aus der Geschichte der Boxer hervorgeht, und wurde 1895 gegründet. Der Boxer-Klub e.V. München hat ca. 10000 Mitglieder und bietet Haltern 200 Übungsplätze innerhalb Deutschlands um die Boxer rassegemäß erziehen und ausbilden zu können.

Spielzeiten!

Laufen, springen, toben – das lässt das Boxerherz höher schlagen. Kann der Boxer sich nicht ausgiebig austoben, wird er schnell unglücklich. Aber Vorsicht ist geboten: zu viel toben und springen belastet die Knochen, Sehnen und Bänder des Welpen stark – orthopädische Probleme können auftreten. Im Welpenalter ist also Vorsicht geboten und dem allzu langen, ungestümen Spielen Einhalt zu gebieten. Richtig fördern kann man seinen Hund dafür im Erwachsenenalter, denn der Boxer bleibt meist verspielt und unternehmungslustig.

Der Boxer kann ein rumtollendes Energiebündel im Freien und ein Kuschelhund in der Wohnung sein, wenn er richtig erzogen wird. Gerade dies schätzen seine Fans an ihrem Hund. Er ist bereit sich unterzuordnen, reinlich, verschmust und trotzdem ein richtiger Energie-Hund der auch bereit ist seine Familie vor ungebetenen Gästen zu schützen!