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Training! Auslastung & mehr

Dummytraining

Sie haben einen apportierfreudigen Hund und möchten diese Leidenschaft nutzen, um ihn vielseitig auszulasten? Dann sind Sie vielleicht beim Dummytraining genau richtig!

Was ist Dummytraining?
Diese aus England stammende Sportart wurde ursprünglich für Jagdhunde entwickelt, um die Hunde effektiv auf die Jagd vorzubereiten. Trainiert wird mit dem namengebenden „Dummy“.
Unter diesem Begriff versteht man ein „Bringsel“, meist ein Jutesäckchen oder ein wurstförmiges Stoffbringsel, das der Hund apportieren soll. Theoretisch eignet sich auch jedes andere „Spielzeug“, aber am praktischsten sind die handelsüblichen Dummys, die eigens für dieses Training hergestellt werden.
Inzwischen hat sich das Dummytraining zu einer Auslastungssportart entwickelt, die auch für Nicht-Jäger bestens geeignet ist. Besonderen Spaß finden hier natürlich alle Retrieverarten, die von Natur aus gerne Dinge aufnehmen und bringen. Aber auch für jeden anderen apportierfreudigen Hund ist Dummytraining bestens geeignet!

Was wird gemacht?
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Beim Dummytraining gibt es unterschiedliche Übungen, die in drei
Kategorien eingeteilt werden können: Beim Markieren wird ein Dummy hoch in die Luft geworfen und kommt anschließend an einer bestimmten Stelle wieder zu Boden. Der Hund soll sich genau diese Stelle merken, und den Dummy anschließend bringen.
Auch beim Einweisen soll der Hund Dummies wiederbringen, jedoch wurden diese zuvor ausgelegt und der Hund soll beim Suchen gezielt auf Richtungsanweisungen des Halters achten. Dies ist auch schon der wichtige Unterschied zur Verlorensuche, bei der der Hund ausgelegte Dummies selbstständig suchen und bringen soll.

Wofür ist Dummytraining besonders gut?
Neben der geistigen und körperlichen Auslastung, trainiert Dummytraining vor allem die Impulskontrolle des Hundes sowie die Lenkbarkeit auf Distanz. Aber auch die enge Zusammenarbeit mit dem Halter – auch unter Ablenkung – ist ein wichtiger positive Aspekt, da auf diese Weise die Bindung zwischen Hund und Halter weiter gestärkt wird.

 

 

 

 

Nervender Hund

Der Futter-Drängler

Mach schneller, Frauchen! Jeden Tag das gleiche Spiel, kennen Sie das? Kaum nehmen Sie den Napf in die Hand, fängt Ihr Hund an Stress zu machen. Ungeduldig winselt er, stupst Sie, springt an Ihnen hoch, bellt und zieht alle Register, damit er möglichst schnell etwas zu futtern bekommt. „Her mit dem Napf, aber sofort!“ – würde er rufen, könnte er sprechen. Aber eigentlich muss er das gar nicht, denn Sie verstehen ihn schließlich auch so. Und Sie sind ein braves Frauchen oder Herrchen und beeilen sich. Aber genau das ist der Fehler!

Denn hat der Hund mit seinem Verhalten Erfolg, so wird er darin bestätigt. Er erhält sozusagen indirekt ein Lob und wiederholt dieses Verhalten natürlich bei nächster Gelegenheit. Er wird weiter fiepen, stupsen und hopsen, um Sie zur Eile anzutreiben und das vielleicht sogar noch schlimmer, als zuvor.

Nur nicht hetzen lassen!

Wollen Sie dieses Verhalten unterbinden, so müssen Sie gegensteuern. Ab jetzt bestimmen Sie, wann der gefüllte Napf serviert wird!

HuOl-FutterdränglerLassen Sie sich vom Theaterspiel Ihres Hundes nicht mehr zur Eile antreiben. Ignorieren Sie das nervige Verhalten. Ja, nehmen Sie sich sogar extra viel Zeit bei der Vorbereitung des Futters. Ignorieren Sie sämtliche Beller und Stupser. Schimpfen Sie nicht, schicken Sie Ihren Hund bestenfalls ruhig ins Sitz oder Platz. Und – lassen Sie ihn warten. Stellen Sie den Napf erst in einer „Nervpause“ auf den Boden, so dass Ihr Hund nicht glaubt, dies wäre eine Folge seines nervigen Tuns. Er muss merken: Sie bestimmen, wann es Fressen gibt. Und das gibt es nicht schneller, nur weil er sie antreibt. Im Gegenteil: Erst wenn er Ruhe gibt, stellen Sie das Fressen bereit und auf ein bestimmtes Signal hin kann es dann losgehen.

Steht der Napf also auf dem Boden bereit, lassen Sie den Hund zuerst sitzen. Jetzt geben Sie Ihr Signal und der Hund darf loslegen und sich seine Mahlzeit schmecken lassen. Bleiben Sie konsequent und lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen, dann wird es nicht lange dauern und ihr Hund wird geduldig warten, bis Sie ihm sein Mahl bereitet haben.

Das gilt auch für viele andere Bereiche im Zusammenleben mit Hunden

Nicht er bestimmt Zeitpunkt und Tempo, sondern seine Zweibeiner. Sei es bei Streicheleinheiten, beim Gassigehen (es sei denn, das Geschäft ist sehr dringend!) oder beim Türe öffnen.

Mobiler Rückzugsort

Sie sind viel mit Ihrem Hund unterwegs? Im Büro, in Meetings, bei Verwandten
und Freunden? HuOl-News-Training-mobilerRückzugsort

Dann denken Sie einmal darüber nach, für Ihren Hund einen „Ruheplatz für unterwegs“ einzuführen.

 

Warum? Ganz einfach:
Wenn ein Hund eine Pause braucht, weil er müde oder gestresst ist, dann zieht er sich normalerweise an seinen Schlafplatz zurück, um sich zu entspannen oder sich aus der für ihn stressigen Situation herauszunehmen. Doch was macht er unterwegs? Er muss sich eine Alternative suchen, was nicht überall problemlos möglich ist. Ein mobiler Ruheplatz aber macht es ihm da viel leichter.

Wie sieht ein mobiler Ruheplatz aus?
Am einfachsten ist es, man führt eine leichte Decke, ein Handtuch oder ein gut zu transportierendes Kissen ein – der Größe des Hundes angepasst. Der mobile Ruheplatz sollte nicht zu sperrig, ansehnlich und gut zu reinigen sein, so dass er handlich zusammengelegt und mühelos beispielsweise auch ins Restaurant oder in ein fremdes Büro mitgebracht werden kann.

Und so führen Sie ihn ein:
Konditionieren Sie den Hund auf das mobile Bett, indem sie es positiv besetzen. Das bedeutet, er soll darauf nur schöne Erlebnisse haben. Legen Sie es zunächst beispielsweise ins Wohnzimmer und lassen Sie den Hund darauf abliegen. Dann streicheln sie ihn dort und geben ihm ein paar feine Leckerchen. Er muss verstehen: Auf dieser Decke ist alles gut! Und: Er muss sich im weiteren Verlauf der Konditionierung stets gerne darauf legen.
Akzeptiert er die Decke oder das Kissen nun als weiteren Ruheplatz und legt sich auch zwischendurch von alleine dorthin, so variieren Sie den Ort, an dem das mobile Bett liegt. Mal im Flur, mal im Wohnzimmer, usw. Als nächsten Schritt führen Sie das Kommando „Decke“ oder „Kissen“ ein mit dem Sie den Hund dorthin schicken. Wichtig: Immer in guter Stimmung und niemals als Strafe! Die Decke bzw. das Kissen muss etwas „Tolles“ bleiben.
Klappt das Kommando, dann beginnen Sie damit, das Reisebett überall mit hin zu nehmen: Ins Auto, zu Freunden, ins Büro. Schicken Sie den Hund stets auf seine Decke, egal wo Sie beide sind. Bald wird Ihr Vierbeiner lernen, dass er sich darauf zurückziehen und entspannen kann – sei es, weil er es gerade braucht oder weil Sie ihm das Signal dazu geben.
Wichtig: Auf seinem mobilen Ruheplatz darf der Hund niemals gestört werden! Es muss sein zuverlässiger Rückzugsort sein.

Hundetraining

Ob Einzeltraining oder Gruppentraining,  Longenkurs oder Aufbautraining…. Hundetraining gibt es in vielen Variationen.

Wir stellen Ihnen gerne einige Arten des Trainings vor.

Einzeltraining

Im Einzeltraining wird das unerwünschte Verhalten Ihres Hundes analysiert und mögliche Lösungsansätze besprochen. Hundetraining Jimbo_WeimaranerDas Training ist individuell auf Sie und Ihren Hund ausgerichtet und findet an dem Ort Ihrer Wahl statt, d. h. bei Ihnen zu Hause, im Park, in unseren Praxisräumen oder in den täglichen problembehafteten Situationen.

 

Gruppentraining

Oftmals fällt es Hunden schwer, unter Ablenkung durch Artgenossen zuverlässig zu hören. Das Gruppentraining bietet Ihnen und Ihrem Hund eine hervorragende Möglichkeit, das Erlernte zu festigen. Sie verfolgen unter Gleichgesinnten  meist ein gemeinsames Ziel und können sich untereinander austauschen.

Es gibt viele unterschiedliche Arten des Gruppentrainings z. B:

Welpenkurs
Rockerkurs
• Erziehungskurs
• Obedience
• Schleppleinenkurs
Longenkurs
• Treibballkurs
• Clickerkurs

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Herzliche Grüße
Sabrina Naab
Auszubildende als Kauffrau für Bürokommunikation bei Ziemer & Falke – Schulungszentrum für Hundetrainer

Longieren

Was ist eigentlich Longieren? Die meisten kennen Longieren nur bei Pferden. Aber das Longieren wird auch bei den Hunden tatsächlich als Auslastung angewendet. Wir wollen uns in diesem Artikel mehr mit dem Thema Longieren beim Hund auseinandersetzen.

Herkunft LongierenLongieren in Bad Zwischenahn

Es gibt heute mehrere Theorien zu der Herkunft des Longierens. Es stammt möglicherweise aus dem Pferdetraining, wobei das Pferd beim Longieren an einer Longe (lange Pferdeleine) von dem Menschen im Kreis geführt wird. Die andere Möglichkeit der Herkunft des Longierens könnte das Hütetraining sein. Beim Hütetraining werden die Schafe zu Beginn der Ausbildung rund eingekreist und der Hund lernt dabei, diesen „Käfig“ zu umkreisen.

Aufbau der Trainingseinheit Longieren

Zu Beginn stecken wir mit Stöcken oder Heringen, je nach dem was vorhanden ist, einen Kreis (ca.10 Meter), ab. Mit Absperrband markieren wir dann den Kreis. Um den Hund daran zu gewöhnen außerhalb zu laufen, führen wir den Hund an der Leine im Kreis herum. Der Hundehalter bewegt sich im Inneren des Kreises. So lernt der Hund, ausschließlich außerhalb des Kreises zu laufen und in erster Linie auf die Körpersprache oder Signale des Menschen zu achten. Im Trainingsaufbau werden alle richtigen Verhaltensweisen, die wir dem Hund signalisieren, bestätigt. Dabei muss der Hund den Halter genau beobachten, welche Verhaltensweisen für eine Bestätigung erforderlich sind. Allerdings wird der Hund nicht gelockt. Er muss dennoch außerhalb des Kreises bleiben. Nach häufigem Training kann sich der Halter immer weiter in den Kreis begeben um die Distanz zu vergrößern.

Ziel des Longierens ist es, den Hund auf eine größere Entfernung Signale zu geben, auf die er entsprechend reagiert.

Nach einiger Zeit wird es Ihnen möglich sein, Ihren Hund durch mehrere Zirkel und Achten laufen zu lassen und auch durch einen Parcours zu schicken. Das Longieren erfordert hohe Konzentration von Hund und Halter.

Wenn Sie Lust auf mehr haben, dann besuchen Sie uns gerne in unserem Longenkurs, denn der ist bekannt für Spaß, Erfolg und eine gute Teambindung!

Eine Alternative zum Longieren wäre Maintrailing. Schauen Sie bei Interesse gerne auf der Seite Hundeschule Ziemer vorbei!

Viel Spaß beim Longieren!

Herzliche Grüße
Sabrina Naab
Auszubildende als Kauffrau für Bürokommunikation bei Ziemer & Falke – Schulungszentrum für Hundetrainer 

 

Spaziergangstreff mit Ziemer & Falke

Sie gehen auch unheimlich gerne mit Ihrem Hund spazieren, aber nicht immer nur alleine mit Ihrem Vierbeiner?
Super! Dann haben wir genau das Richtige für Sie:
Freitags findet jetzt in Bad Zwischenahn ein toller Spaziergangstreff für austauschfreudige Hundehalter und -freunde statt.
Wir freuen uns, Ihnen dieses tolle Angebot auch hier anbieten zu können!

Spaziergangstreff in Bad Zwischenahn – wie genau sieht das aus?

Spaziergangstreff Lernen Sie Hundetrainerin Elena in unseren Gruppenstunden kennen
Lernen Sie Hundetrainerin Elena in unseren Gruppenstunden kennen

Zusammen mit Ihnen und anderen Hundehaltern wollen wir unter anderem den Ort Bad Zwischenahn erkunden. Kleine Übungseinheiten wie zum Beispiel zur „Leinenführigkeit mit Ablenkungen“ oder „Stimmungsübertragung“ sollen für eine informative Unterhaltung sorgen.
Wir werden beim Spaziergangstreff natürlich auf verschiedene Reize für die Hunde treffen und darüber sprechen, bzw. Tipps dazu geben, wie man mit diesen Reizen umgeht. Reize können zum Beispiel laute LKWs, schreiende Kinder oder auch eine Katze sein.

Eine kurze Pause in einem Café kann eine gute Gelegenheit für spezielle Fragen sein, die Ihnen Ihre Trainerin Elena Fischer gerne beantwortet. Kleine Tipps für den nächsten Spaziergang alleine sind für Elena auf Wunsch selbstverständlich.

Bei Wald- und Wiesenspaziergängen hingegen werden wir ganz andere Reize antreffen, denn auch die schöne Natur von Bad Zwischenahn wollen wir im Spaziergangstreff nicht außen vor lassen. Basissignale im Aufbautraining lassen sich im Wald, mit den vielen verschiedenen Gerüchen und Fährten, sehr gut üben.

Spaziergangstreff am Zwischenahner Meer

Nicht nur im Winter sondern besonders auch im Frühjahr und Sommer ist ein Spaziergang am Zwischenahner Meer sehr beliebt. Nach kleinen Übungseinheiten können die Hunde eine tolle Abkühlung im See genießen, während wir ein kleines Picknick machen. Andere Hunde, die dort sicherlich angetroffen werden, können wir gut für Übungssequenzen nutzen, die im Aufbautraining Ihres Hundes für einige Basissignale sehr wertvoll sein können.

Feldwege und Wiesen dienen bei diesem schönen Spaziergangstreff dazu, um die Hunde herumtollen zu lassen oder kleine Übungseinheiten mit einer Schleppleine zu machen. Auch das Abruftraining können wir auf dem Feld unter der vorhandenen Ablenkung durch die anderen Hunde und natürlichen Reize sehr gut trainieren.

Der Spaziergangstreff ist jedoch vor allem auch zum Kennenlernen und Austausch mit den anderen Hundehaltern sowie der Trainerin da und um die Zeit mit unseren lieben Vierbeinern zu genießen.

Ihre Hundetrainerin Elena freut sich auf tolle Spaziergänge mit Ihnen!

Falls Sie gerne Großenkneten, Oldenburg und Umgebung erkunden möchten, können Sie auch gerne an den Sonntagsspaziergängen mit Marian Leuthold teilnehmen

Spaziergangstreff Großenkneten

Wir freuen uns sehr auf Sie und Ihren Vierbeiner!

Hundesportart – Dogdance und Obedience

Beliebte Hundesportarten: Dogdance und Obedience

In diesem Artikel möchten wir Sie über die beiden Hundesportarten Dogdance und Obedience informieren.

Dogdance (Hundetanz):

Diese Hundesportart stammt aus den USA. Hund und Mensch erarbeiten gemeinsam eine Choreographie aus Hundetricks zu musikalischer Begleitung. Es ist Unterhaltung und Inszenierung einer Show. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Der Spaß steht im Vordergrund und die Hund-Mensch-Beziehung wird enorm gefördert.  Es ist eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit, sogar für körperlich beeinträchtigte und auch für ältere Hunde.

Dogdance kann z. B. Beinslalom, Rückwärts gehen, Seitengänge, Drehungen, Pfotenarbeit, Sprünge über oder durch die Arme des Hundehalters, zwischen den Beinen laufen, Männchen machen und Polonaise beinhalten. Gelenkt wird der Hund nur durch kleinste Körpersignale und verbale Kommandos.Die Synchronität der Bewegungen, die Rhythmik und die fließenden Richtungswechsel spielen eine große Rolle. Vom Mensch-Hund-Team werden die Tanzfiguren im Rhythmus der Musik teils gegeneinander, teils auf Entfernung getanzt.

Obedience (Gehorsam):

Die Hundesportart findet ihren Ursprung in England und beinhaltet Übungen wie Apportieren, bei Fuß-Gehen, Abrufen, Vorrauschicken, Bleib-Übungen und Sitz, Platz oder Steh aus der Bewegung heraus, aber auch Distanzkontrolle. Hierbei führt der Hund  Kommandos aus, ohne in die Nähe seines Besitzers zu kommen. Im Wesentlichen geht es bei dieser Sportart um die Präzision der Ausführung von Kommandos, die harmonisch und fließend sein soll. Eine gute Mensch-Hund-Beziehung ist Voraussetzung. Nicht nur der Gehorsam spielt eine große Rolle, sondern auch die Sozialverträglichkeit mit anderen Artgenossen sowie mit Menschen.

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Weitere Informationen zum Hundesport Obedience finden Sie auch auf unserer Obedience – Seite!